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Büro für urbane Projekte

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INSEK Lutherstadt Eisleben 2030

Ihr erstes integriertes Stadtentwicklungskonzept hat die Lutherstadt Eisleben 2001 aufgestellt und damit insgesamt drei Stadtumbaugebiete begründet. Auf dieser Grundlage konnten in enger Partnerschaft mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, den Wohnungsunternehmen, privaten Eigentümern, den Kirchengemeinden und schließlich auch auf eigenen Flächen der Stadt zahlreiche Aufwertungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zur Profilierung als Kultur- und Tourismusstandort sowie verschiedene A… Mehr

Baukultur zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Wie kommt man zu Qualitätvollem Bauen in der Gemeinde? Diese Frage soll das Forschungsprojekt "Baukultur konkret" beantworten.Drei Pilotgemeinden wurden ausgewählt: Baiersbronn, Bischofswerda und Dingden.

  • veröffentlicht in Garten + Landschaft 7 / 2014
  • Autor Anca Cârstean (BBSR), Florian Kluge (ARGE Baukultur konkret)
Baukultur konkret

An der baukulturellen Entwicklung einer Gemeinde, einer Stadt oder einer Region zu arbeiten, kann vieles bedeuten: die Arbeit in Dorf- und Stadterneuerung, die Gestaltung konkreter Plätze, Straßenräume und öffentlicher Bauten, die strategischen Überlegungen bei der Entwicklung von Neubaugebieten, die Pflege von Baudenkmälern, die Umnutzung von Leerständen, der gezielte Rückbau, die Aufarbeitung der Siedlungsgeschichte, die kompetente Beratung von Bauherren oder das Experimentieren mit partizipat… Mehr

Zuarbeit aus der Bürgerwerkstatt für neues Erfurter Wohngebiet

Zu einem ungewöhnlichen Werkstatt-Termin trafen sich am Samstagvormittag zwei Dutzend Anwohner der Krämpfervorstadt. Gemeinsam "bastelten" sie in der Aula der Regelschule Thomas Mann an der Zukunft ihres Stadtquartiers mit Sicht auf das Jahr 2035.

 

Ein Blick aus den Aula-Fenstern zeigte schon mal, um welches Gebiet es genauer geht: zwischen Leipziger Straße und Güterbahnhof, letzteres wird auch von der künftigen ICE-City geprägt werden. Die ursprünglichen Planungen für ein Gewerbegebiet wurden von der Entwicklung überholt. Erfurt hat stetigen Zuzug und braucht Wohnungen. Die äußere Oststadt bietet dafür stadtnahe Flächen, gut 50 Hektar Entwicklungsgebiet. So geht es bei der Sanierung des Gebietes nun vor allem um Wohnbebauung - und Wohnwünsche.

 

Auch für das Team um Stadtplanungsamtsleiter Paul Börsch ist solch eine Bürgerwerkstatt Neuland. Dass es dafür weniger Interessenten als für die Informationsveranstaltung am Montag gab, war aber rein dem Samstag-Termin geschuldet, sagte er.

 

An vier Tischen war das thematische Werkeln aufgeteilt: in Gesprächsrunden zu generationengerechtem Wohnen und Arbeiten, zu Bewegung und Verkehr, zu Aufenthaltsqualität von Freiräumen bis Grünflächen.

 

Und es wurden intensive Tischgespräche geführt. Zunächst war wirklich das Insiderwissen der Bewohner gefragt: wo halten sie sich wozu auf? Für zwei Schüler ist das vorwiegend die Skateranlage, für Eltern mit Kind die Lagune und der Spielplatz, auch für den Stadtimker ist es die Lagune, haben auch Brachen ihren Reiz. Jogger trifft man eher abseits, Spaziergänger haben den alten Bahndamm für sich entdeckt, ohne Gleise. (...)

 

Die Bürgerwerkstatt zeigte, dass die Bewohner Wissen einbringen, was so an keinem Planungstisch vorliegen kann. Und dass nicht nur gefordert wird, sondern man bereit ist Zeit und Einsatz zu investieren.

  • veröffentlicht in Thüringer Allgemeine, 29.09.14
  • Autor Iris Pelny
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