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Bürger wünschen sich modernes Modellviertel im Erfurter Osten

Über 100 Bürger kamen, um mit der Erfurter Stadtverwaltung über die Planungen zur Äußeren Oststadt zu diskutieren.

 

Die Stadt meint es durchaus ernst in ihrem Bemühen um mehr Bürgerbeteiligung. Und die Bürger wollen sich beteiligen. Beides wurde am Dienstagabend schnell klar, wenn man die Aula der Thomas-Mann-Schule in der Halleschen Straße betrat. Der große Raum im Dachgeschoss platzte aus allen Nähten.

 

Die Stadt hatte eingeladen, um die Rahmenplanung für die "Äußere Oststadt" vorzustellen. Auf den heutigen Brachflächen sollen in den kommenden 20 Jahren Wohnungen für rund 3000 Menschen, damit also ein komplett neues Stadtviertel entstehen (unsere Zeitung berichtete). Das Besondere daran: Die Erfurter waren in die Planungen von Beginn an eingebunden, konnten bei der Gestaltung des neuen Viertels intensiv im Rahmen von mehreren Veranstaltungen mitwirken.

 

"Unsere Vorstellungen sind tatsächlich in die Planungen eingeflossen", meinte denn auch einer der mehr als 100 anwesenden Bürger. Paul Börsch, der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Stadtplanung gab sich erkennbar große Mühe, auf die Bürger und ihre Fragen einzugehen. Gemeinsam mit Wolfram Georg vom Büro für urbane Projekte aus Leipzig, das den gesamtem Planungsprozess begleitete, erklärte er den Entwurf.

  • veröffentlicht in Thüringer Allgemeine, 12.03.2015
  • Autor Sebastian Tauchnitz
INSEK Lutherstadt Eisleben 2030

Ihr erstes integriertes Stadtentwicklungskonzept hat die Lutherstadt Eisleben 2001 aufgestellt und damit insgesamt drei Stadtumbaugebiete begründet. Auf dieser Grundlage konnten in enger Partnerschaft mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, den Wohnungsunternehmen, privaten Eigentümern, den Kirchengemeinden und schließlich auch auf eigenen Flächen der Stadt zahlreiche Aufwertungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zur Profilierung als Kultur- und Tourismusstandort sowie verschiedene A… Mehr

Baukultur zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Wie kommt man zu Qualitätvollem Bauen in der Gemeinde? Diese Frage soll das Forschungsprojekt "Baukultur konkret" beantworten. Drei Pilotgemeinden wurden ausgewählt: Baiersbronn, Bischofswerda und Dingden.

  • veröffentlicht in Garten + Landschaft 7 / 2014
  • Autor Anca Cârstean (BBSR), Florian Kluge (ARGE Baukultur konkret)
Baukultur konkret

An der baukulturellen Entwicklung einer Gemeinde, einer Stadt oder einer Region zu arbeiten, kann vieles bedeuten: die Arbeit in Dorf- und Stadterneuerung, die Gestaltung konkreter Plätze, Straßenräume und öffentlicher Bauten, die strategischen Überlegungen bei der Entwicklung von Neubaugebieten, die Pflege von Baudenkmälern, die Umnutzung von Leerständen, der gezielte Rückbau, die Aufarbeitung der Siedlungsgeschichte, die kompetente Beratung von Bauherren oder das Experimentieren mit partizipat… Mehr

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